Die Initianten der Einsprache haben sehr genau hingeschaut und wurden bei der Einsprache von „Schutz vor Strahlung“ rechtlich und technische beraten. Diese Einsprache ist nicht handgestrickt, sondern hat Hände und Füsse.

Unter anderem steht in der Einsprache, dass es sich beim Baugesuch Brunnen nicht um 5G Fast (Hochfrequenzen ab 3400 MHz) handelt, sondern um 5G Wide.

Das heisst, es wird beabsichtigt, 5G auf tieferen Frequenzen zu senden. Leider ist dies nie in den Baugesuchsunterlagen zu lesen.

Die Mobilfunkanbieter schreiben bloss, es sei technologieneutral, was heisst, dass sie die verschiedenen Technologien von 2G, 3G, 4G oder 5G auf verschiedenen Frequenzen senden können.

5G kann auch auf tieferen Frequenzen gesendet werden (gemäss Aussage von Swisscom).

Dieses technische Thema ist für viele besorgte Bewohner sehr schwierig ins Detail zu argumentieren. Es ist traurig, dass die Initiaten für eine solche Einsprache gegen einen Mobilfunkriesen so viel rechtliche und technische Rückendeckung braucht.

Und noch trauriger ist es, dass diese Technologie ohne öffentliche Planung und Aufklärung flächendeckend in diesem Tempo eingeführt wird. Im Sinne: je weniger die Bevölkerung und Behörden wissen und je schneller die Technologie eingeführt wird desto besser.